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 Union Myanmar 

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Amtssprache : Birmanisch
Hauptstadt : Pyinmana (Naypyidaw)
Staatsform : Militärdiktatur
Fläche : 676.600 km2
Einwohnerzahl : 48.800.000 (2002)
Bevölkerungsdichte : 72 Einwohner pro km2
Währung : Kyat
Zeitzone : UTC +6,5
Nationalhymne : Gba Majay Bma   
Kfz-Kennzeichen : MYA
Internet TLD : .mm
Vohrwahl : +95
Flagge :
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 Provinzen Myanmar  
Provinzen Myanmar
States: Divisions:
Rakhaing Sagaing
Chin Tanintharyi
Kachin Irawadi
Shan Yangon
Kayah Bago
Kayin Magwe
Mon Mandalay

Myanmar gliedert sich in sieben States und sieben Divisions. Die Landesteile, die überwiegend von der grössten Volksgruppe Myanmars, den Bamar, besiedelt sind, heissen Division, die Bereiche, die überwiegend von Minderheiten bewohnt werden, State. States und Divisions sind weiter untergliedert in Distrikte und Gemeinden.

Grösste Stadt des Landes ist mit 4.477.782 Einwohnern Rangun, das bis November 2005 auch Hauptstadt des Landes war. Seit Dezember 2005 waren die Regierungsbehörden nach und nach in die neue Hauptstadt Pyinmana, ungefähr 320 km nördlich von Rangun, verlegt worden. Am 6. Februar 2006 war der Umzug sämtlicher Ministerien offiziell abgeschlossen. Die neue Hauptstadt wurde am 22. März 2006 in Naypyidaw (Heimstatt der Könige) umbenannt.

 
 Geografie und Bevölkerung

Im elften Jahrhundert entstand aus vielen verschiedenen eingewanderten asiatischen Stämmen unter König Anawratha das erste burmesische Reich, das die ins Land einfallenden Mongolen zerstörten. Ein zweites Reich entstand erst 1753. 1824 nahmen die Briten dieses Land in Besitz; ab 1945 gehörte es zum britischen Empire. Eine neue Verfassung führte dazu, dass Burma (wie das Land damals offiziell noch hiess) 1948 zu einer unabhängigen Republik wurde.

Die nächsten Jahre waren unruhig, das Militär übernahm die Macht. Seit 1988 herrscht eine Interimsregierung über das Land, das nun Myanmar heisst. 1990 wurde in freien Wahlen ein Parlament bestimmt, das aber noch nie einberufen wurde.

Myanmar grenzt an Bangladesch, die indischen Bundesstaaten Mizoram, Manipur, Nagaland und Arunachal Pradesh, sowie an China, Laos, Thailand und den Indischen Ozean (im Uhrzeigersinn, beginnend im Westen). Das Andamanische Meer trennt Myanmar vom südwestlich gelegenen indischen Unionsterritorium Andamanen und Nikobaren.

In Myanmar gibt es viele verschiedene ethnische Gruppen. Die prozentuale Aufteilung sieht wie folgt aus: Birmanen 68%, Shan 9%, Karen 7%, Rakhine 4%, Chin 3%, Mon 2%, Inder 2%, andere 5 % (Kachin, Kaya, Chinesen, Wa, Naga, Lahu, Lisu, Akha). Diese Vielfalt ist auch Ursache für Spannungen und Auseinandersetzungen während der letzen Jahrzehnte. Die wirtschaftliche Entwicklung des Landes hat darunter sehr gelitten. Die Minderheiten im Land haben eigene "Staaten" in den Bergregionen gebildet, während die Birmanen überwiegend das Ayeyarwady-Stromgebiet bewohnen.

 
 Klima  

Myanmar hat typisches Monsunklima mit drei unterschiedlichen Jahreszeiten:
Die trockene, kühle Jahreszeit erstreckt sich auf den Zeitraum von November bis Mitte Februar, die heisse Jahreszeit geht von März bis Mitte Mai und von Mai bis Ende Oktober ist die Regenzeit, die sich durch eine hohe Luftfeuchtigkeit und gemässigte Temperaturen auszeichnet.

Die durchschnittliche Temperatur im Küsten- und Deltagebiet beträgt in der heissen Jahreszeit 32C. Nicht selten werden zu dieser Zeit Temperaturen von 38-40C erreicht. In der kühleren Jahreszeit liegt die Durchschnittstemperatur bei 21C und es werden Spitzenwerte von etwa 30-35C erreicht. In der Hauptstadt Yangon, die in einem Deltagebiet liegt, betragen die Temperaturen im Sommer etwa 35-38,50C (nachts circa 25C). In den kälteren Monaten steigt das Thermometer üblicherweise auf Temperaturen von 20-24C. Mandalay, das in Zentral-Myanmar gelegen ist, hat extreme Temperaturen. Im Sommer werden hier 36,5-39,50C gemessen, während in den kälteren Monaten die Temperaturen auf 9 bis 22C sinken. Im Bergland von Myanmar ist es oft sogar noch kälter.

In den Bergen und an den Küsten findet man tropischen Regenwald, im Delta des Ayeyarwady Mangroven. Der feuchte Monsunwald besteht aus Teak und 70 verschiedenen Arten von Bambus. Im Tiefland herrschen Trockenwald und Dornstrauch-Savanne vor. Die häufigsten Bäume sind der Teakholzbaum, dessen roter Farbstoff, er wird aus den Blättern gewonnen, zum Einfärben von Seide und Baumwolle benutzt wird, der Jacaranda und der Banyan-Baum, der bis zu 200 Luftwurzeln entwickeln kann.

In der kühlen Jahreszeit blühen viele Büsche und Bäume wie der Hibiskus und der oft baumhohe Weihnachtsstern. Besonders schön sind die leuchtend roten Kronen des Diamantenblütenbaumes. Die Frangipani-Bäume tragen wohlriechende cremefarbene Blütenkelche.

 
 Essen in Myanmar

In den Städten von Myanmar überwiegen chinesische Restaurants, und es gibt auch einige indische. Burmesisches Essen kann auf Märkten an zahlreichen offenen Ständen gekauft werden. Obwohl sie von indischen Currys und chinesischen Nudel- und Reisgerichten beeinflusst sind, enthalten die meisten burmesischen Speisen das Grundnahrungsmittel Reis.

Sie sind stärker gewürzt und schwerer als die meisten chinesischen Gerichte, aber milder als Thai oder indische.

Die burmesische Küche umfasst eine grosse Vielfalt von Gewürzen, wie Chili, Pfeffer, Zimt, Kassiarinde, Anissamen, Kurkuma, Koriander, Kardamom, Ingwer, Kümmel, Gewürznelken, Rosensirup, Sesam, Zitronengras, Tamarinde, Knoblauch, zahlreiche Currymischungen sowie das allgemein beliebte (bei manchen berüchtigte) ngap, eine streng riechende, salzige Paste aus Fisch oder Garnelen, die in Fässer eingelegt, gegoren, in der Sonne getrocknet und zerdrückt werden.

 

 

 
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