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 Malaysische Föderation

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Amtssprache : Malaiisch
Hauptstadt : Kuala Lumpur
Staatsform : Konst. Wahlmonarchie
Fläche : 329.750 km2
Einwohnerzahl : 22.662.365
Bevölkerungsdichte : 69 Einwohner pro km2
Währung : Ringgit
Zeitzone : UTC +6
Nationalhymne : Negara Ku 
Kfz-Kennzeichen : MAL
Internet TLD : .my
Vohrwahl : +60
Flagge :
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 Geografie und Bevölkerung

 Provinzen Malaysia
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Johor Sarawak Sabah
 
 Land und Leute

Malaysia besteht aus den Bundesstaaten West-Malaysia auf der malaiischen Halbinsel zwischen dem Südchinesischen Meer und der Andamansee und dem 650 km entfernten Ost-Malaysia (Sabah und Sarawak) im Norden der Insel Borneo. Die Landschaftsbilder Malaysias sind so vielfältig wie die Menschen, die hier leben  die Halbinsel besteht aus bewaldeten Bergketten, die sich von Nord nach Süd erstrecken.

An der Westküste herrschen Mangrovensümpfe und Schlammbänke vor, an der ungeschützten Ostküste dichter Dschungel und einsame, weisse Strände. Die westlichen Ebenen sind gelichtet und werden landwirtschaftlich genutzt. Die Küstenebenen von Sarawak bestehen aus Schwemmland, zum Teil mit Sümpfen, sowie Flüssen, die in den dschungelbewachsenen Bergen des Landesinneren entspringen. In Sabah geht der schmale Küstenstreifen unmittelbar in Dschungel und hohe Berge über. Der höchste Berg in Malaysia ist der Kinabalu mit 4094 m. Die Inseln Penang und Pangkor und die aus 99 Inseln bestehenden Langkawi-Inseln liegen vor der Westküste; Tioman, Redang, Perhentian und Rawa unweit der Ostküste.

Malaysia ist ein islamisches Land. Doch nicht nur die in Malaysia übliche Toleranz, sondern auch die Verfassung garantieren, dass andere Religionen gleichermassen existieren - in erster Linie Buddhismus, Hinduismus und Taoismus, aber auch das Christentum. Die Vielfalt der Religionen führt dazu, dass es in Malaysia viele Feste gibt, die, auch wenn sie religiös geprägt sind, ebenfalls für Anhänger anderer Glaubensrichtungen offenstehen. Dazu gehören das berühmte "Han Raya Puasa" am Ende des moslemischen Fastenmonats Ramadan, das Chinesische Neujahrsfest, das Hindufest der Lichter und das christliche Weihnachtsfest. Doch auch die Erntedankfeste der lokalen Stämme sind wichtige Ereignisse.

Alte Gebräuche haben sich auch im Sport erhalten. Eifrig wird "Sepak Takraw" geübt, die malaysische Form des Fussballs, "Silat", eine Form des Judo, "Main Gasing", ein Sportspiel, oder das Steigenlassen der "Waus", der bunten grossen Drachen. Ausserdem haben die einzelnen Volksgruppen Malaysias ihre eigenen traditionellen Formen in der Musik, in den Tänzen und auch in überlieferten Schauspielen erhalten. Mit der Unabhängigkeit im Jahre 1957 bekamen gerade diese Traditionen neue Impulse.

 
 Kuala Lumpur

Die Hauptstadt von Malaysia, Kuala Lumpur, von den Einwohnern Malaysias kurz und bündig "KL" genannt, wurde 1996 durch den Bau seiner Zwillingtürme, den "Petronas Twin Towers" weltweit berühmt. Mit seinen 451,9 Metern überragt es den Sears Tower von Chicago, als das höchste Bürohaus der Welt. Kuala Lumpur ist aber mehr als nur eine Stadt mit hohen Gebäuden.

Die ausgezeichnete Landschaftsgestaltung und die gut geplante Konservierung seiner grünen Lungen hat es zu einer "Gartenstadt der Lichter" gemacht. Das Kuala Lumpur ein Schmelztiegel von Kulturen ist, zeigt sich an den Minarets der Moschen, den Kirchtürmen, chinesischen Pagoden und indischen Tempeln. Trotz des schnellen Forschritts wurde seine Architektur der Vergangenheit erhalten und bildet mit modernen Wolkenkratzern und wunderbaren Kolonialbauten ein kontrastreiches Stadtbild, das bewundernswert ist.

Nette Kaffee's, feine Restaurants und Strassenbuden bieten nebeneinander einheimische und internationale Genüsse an. In Kuala Lumpur sind IT Firmen, internationale Finanzunternehmen und Handwerker die Zinn-, Batik- und andere Artikel noch vollkommen in Handarbeit herstellen gleichermassen zu Hause. Kuala Lumpur ist eine besucherfreundliche Stadt, in der das Lächeln und die Wärme seiner Menschen einen Teil der asiatischen Kultur ausmachen.

Kuala Lumpur ist auch für den Tourismus des Landes wichtig, da es die Pforte nach Malaysia ist. Der Flughafen "Sultan Abdul Aziz Shah", benutzt für Inlandflüge, ist etwa 30 Autominuten von der Stadt entfernt und bietet Flugbindungen zu vielen Hauptstädten in Ost- und Westmalaysia. Der Internationaler Flughafen Kualas Lumpur (KLIA) in Sepang ist etwa eine Autostunde vom Zentrum entfernt. KLIA wird durch mehr als 40 internationale Fluglinien bedient.

 
 Klima 

Es ist ganzjährig sehr warm mit einer Jahresdurchschnittstemperatur von 28 C. Tagsüber kann es sehr heiss werden; die Nächte können relativ kühl werden. Die Luftfeuchtigkeit beträgt 95% und mehr. Die Hauptregenzeit ist im Osten der Halbinsel sowie in Sabah und Sarawak von November bis Februar, an der Westküste regnet es im August und im September. Die Wassertemperaturen liegen bei 26 C.

Das feucht warme tropische Klima begünstigt das Wachsen üppiger Regenwälder. Der tropische Regenwald geht über 800 Meter Höhe in Bergregenwald über und ab 3.500 Metern Höhe in Nebelwald. Malaysia besitzt die ältesten heute noch existierenden Dschungel der Welt mit etwa 15.000 Arten von Bäumen und anderen Pflanzen, darunter eine unendliche Zahl von rein exotischen Blumen. Dazu gehören alle denkbaren Orchideen. Der leuchtend rote Hibiscus, die "Bungaraya", ist der Nationalbaum von Malaysia. An der Küste findet man ausgedehnte Mangrovenwälder.

Im Schutz des immergrünen Regenwaldes leben noch viele seltene Tiere. So findet man Tiger, Elefanten, Nashörner, Wildrinder, Orang Utans und andere Affen, Schlangen und Wildschweine, Hirsche und Rehe. Auch eine reiche Vogelwelt bevölkert den Regenwald; ausserdem ist der Artenreichtum an Schmetterlingen gross. In den Regenwäldern leben die einzigartigen Malaienbären und viele Katzenarten. Auf Borneo leben die stark gefährdeten Orang-Utan-Affen. Um die Artenvielfalt zu erhalten, hat Malaysia eine Reihe von Nationalparks geschaffen. Sie sollen ganz bewusst von den Menschen möglichst viel besucht werden, damit diese sich ein Bild vom tropischen Dschungel als einem natürlichen Lebensraum machen können.

 
 Essen in Malaysia

Die vielen Völkerschaften haben Malaysia eine vielseitige Speisekarte beschert. Eins ist den Gerichten gemeinsam: Malaysische Spezialitäten sind stets gut gewürzt. Überall im Land, auch auf den Strassen und Märkten, gibt es Garküchen. Dort bekommt man Typisches: "Satay", das Schaschlik Malaysias mit einer aparten Erdnuss-Sosse, aber auch Fisch, Huhn und Rind in allen Variationen mit vielen exotischen Beilagen.

Gleiches gilt natürlich für die Restaurants. Zum Essen gehört im Lande geerntetes Obst: Guawa, Mango, Papaya, Ananas, Bananen, Rambutan, Pomelo, Melone, Orange, Mangustine bis hin zum schauerlich riechenden, aber vorzüglich schmeckenden Durian.

Den besten Überblick über Malaysias vielfältige Küche(n) verschafft man sich auf einem der lokalen Night Markets. Hier finden sich die typischen Gerichte: In zahllosen Varianten werden Curries (Eintöpfe) angeboten, Fisch, Meeresfrüchte, Gemüse, Huhn und Rind werden dabei in dicker Kokosnussmilch (Santan) und mit diversen aromatischen Gewürzen eingekocht. Limonengras (Serai) und Tamarindenextrakt (Assam) steuern eine säuerlich-pikante Note bei, Limonenblätter, Pandanus, Koriander und Ingwer sind weitere beliebte aromatische Zutaten. Die klassische Ergänzung stellen Reis, marinierte Pickles (Acar) und nicht zuletzt Sambalsossen dar. Letztere werden häufig mit fermentierter Garnelenpaste und Chilis zubereitet.

Ein beliebtes Beigericht aus Gemüse ist Kankong, ein spinatähnliches Blattgemüse, das im Süsswasser wächst. Überall erhältlich sind Reisgerichte: Nasi Goreng oder der mit Gelbwurz gefärbte Nasi Kunyit sowie der häufig mit Hühnchen servierte Gewürzreis Nasi Biryani. Beim Sambal Ikan Bilis wird der Reis mit kleinen Fischen (ähnlich unseren Anchovis), Erdnüssen, Omelette-Streifchen und Gurken serviert.

Ein klassisches Frühstücksgericht ist der einfache, mit Kokosnuss und Pandanus gekochte Reis Nasi Lemak. Köstliche Fleischgerichte sind das in Kokos-Curry zubereitete Beef Rendang und diverse gegrillte Satay-Spiesschen. Die zusammengefalteten pfannkuchenähnlichen Roti sind köstliche Snacks.

Desserts: beispielsweise gebratene Bananen (Pisang Goreng), das cremige Kokosnuss-Gericht Cendol, Sago-Pudding (Gula melaka) oder das farbenprächtig geraspelte malaiische Eis (Ice kacang). Kulinarische Zugaben bescheren die indischen und chinesischen Zuwanderer: In diversen Banana-Leaf-Restaurants werden südindische Curries und Linsenmehl-Pfannkuchen (Dosa) angeboten bzw. die adaptierten Gerichte der malaiisch-chinesischen Nonya-Küche.

 
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