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 Indonesien  
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Amtssprache: Bahasa Indonesia
Hauptstadt : Jakarta
Staatsform : Präsidialrepublik
Fläche : 1.912.988 km2
Einwohnerzahl : 214 Mio. (2003)
Bevölkerungsdichte : 112 Einwohner pro km2
Währung : Rupiah
Zeitzone : UTC +7 bis UTC +9
Nationalhymne : Indonesia Raya 
Kfz-Kennzeichen : RI
Internet TLD : .id
Vohrwahl : +62
Flagge :
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 Geografie und Bevölkerung

Provinzen Indonesien
Aceh Westjava Bali Zentralkalimantan
Bengkulu Ostkalimantan Nordcelibes Westkalimantan
Südcelibes Lampung Südostcelibes Maluku
Jakarta Ostnusatenggara Jambi Westnusatenggara
Yogyakarta Riau Papua Nordsumatra
Mitteljava Südsumatra Ostjava Westsumatra
 
 Land und Leute  

Die äquatoriale Inselkette ist flächen- und einwohnermässig der grösste Staat Südostasiens und der grösste Inselstaat sowie mit etwa 214 Millionen Einwohnern (2003) die viertgrösste Nation der Welt. Die Landfläche Indonesiens verteilt sich auf etwa 14.000 Inseln. Indonesien erstreckt sich in nord-südlicher Ausdehnung von etwa 60 nördlicher Breite bis 110 südlicher Breite über rund 1875 km.

In west-östlicher Ausdehnung von 950 bis 1410 östlicher Länge über mehr als 5000 km.

Nördlich von Indonesien liegen das indische Unionsterritorium Andamanen und Nikobaren, Malaysia, Singapur, Südchinesisches Meer, die Philippinen und Palau, östlich Papua-Neuguinea, südlich Australien und Indischer Ozean, letzterer liegt auch östlich von Indonesien. Gegen West-Malaysia und Singapur wird Indonesien durch die Strasse von Malakka abgegrenzt, gegen die Philippinen durch die Celebes-See.

Zu Indonesien gehören die Grossen (ausser dem Nordteil Borneos) und die Kleinen Sunda-Inseln (ausser Timor-Leste) sowie die Molukken, und damit der grösste Teil des Indonesischen Archipels, ausserdem gehört die Westhälfte Neuguineas (West-Papua, ehemals Irian Jaya) zu Indonesien. Damit liegt Indonesien nicht nur in Asien, sondern hat auch Anteil an Australien.

Die Hauptstadt Jakarta hat etwa 11 Mio. Einwohner und liegt auf Java, der Hauptinsel, auf der etwa zwei Drittel der Einwohner des Landes leben. Flächenmässig grösser als Java sind Kalimantan (Borneo, im Norden liegen Ost-Malaysia und Brunei), Sumatra und Sulawesi. Weitere bekannte Inseln sind das touristisch interessante Bali und Komodo, die Heimat des Komodowarans.

 
 Bali "Insel der Götter"

Bali und die Inseln östlich davon gehören zu den kleinen Sundainseln, die bis nach Timor reichen. Bali hat die Natur im überfluss bedacht: Reisfelder und Reisterrassen, Palmenhaine, Bambuswälder, Bananenbäume, und dazwischen blüht es immerzu. Bali ist eine Insel der Kontraste: Eine Gebirgskette von West nach Ost trennt die Insel.

Der Norden und Nordwesten ist gebirgig und eher karg, zerschnitten von Schluchten und Bächen. Bei der Insel Menjangan liegt ein phantastisches Tauchgebiet mit klarem Wasser und Korallenriffen. Gleich von der lavageschwärzten Küste geht es hinauf auf tausend, ja bis auf dreitausend Meter hohe Vulkane. Der Gunung Agung (3142 m) ist der höchste Berg der Insel; er gilt als heilig, auf ihm wohnen die Götter. Im März 1963 ist er ausgebrochen, kurz vor dem grössten Tempelfest der Balinesen. 2500 Menschen starben, der Ostteil der Insel wurde weitgehend zerstört. Am Tempel Besakih jedoch gingen die Lavamassen seitlich vorbei. Das war nicht nur für die Balinesen ein Wunder.

Der Süden ist fruchtbarer und lieblicher mit seinen Reisfeldern, die mindestens zweimal pro Jahr geerntet werden, und seinen kilometerlangen weissen Stränden. Dazwischen bezaubern tropische Wälder mit Bambus, Baumfarmen, Kapokbäumen, Schlingpflanzen, Bougainvillen und vielen Orchideen, von Affen und exotischen Vögeln bewohnt.

Auf den sattgrünen Reisterassen an weichgeschwungenen Hängen stehen die Reisbüschel exakt in Reihen ausgerichtet im flachen Wasser, mittendrin Enten, die das Ungeziefer vertilgen und gleichzeitig für gute Düngung sorgen. An den Strassenständen spielen Kinder. laufen Hühner und Hunde, hocken Männer mit ihren Kampfhähnen, gehen Frauen elegant mit schweren Lasten auf den Köpfen.

Überall stellen die Balinesen den Göttern Opfer auf: eine Handvoll Reis mit Früchten in einem kunstvoll geflochtenen Schälchen mit Blüten. Kein Haus, kein Tempel, keine Brücke ohne steinernen Wächter zur Dämonenabwehr. Hohe Schwellen sollen verhindern, dass die bösen Geister die Häuser betreten, verschachtelte Eingänge die Geister verwirren.

Auf Bali leben etwa 3,5 Millionen Menschen; damit zählt Bali zu den dichtbesiedelsten Regionen Indonesiens. 95 Prozent sind Balinesen, die der Hindu-Dharma-Religion anhingen. Die grösste Minderheitengruppe der Insel sind die Chinesen. Auf Lombok leben 2,3 Millionen Menschen.

Die grösste Bevölkerungsgruppe sind die Sasaks (90 %), die islamischen Glaubens sind. Etwa 10 Prozent der Balinesen sind im Westteil der Insel beheimatet. Die Balinesen leben nach dem Hindu-Dharma Glauben und befinden sich deshalb im ständigen Kontakt mit den Göttern. Der Wohnsitz der Götter wird auf den Bergen vermutet. Im Gegensatz dazu steht das Meer, in dem Dämonen lauern. Die Menschen wohnen dazwischen.

In den Tempeln suchen die Balinesen Kontakt zu den Göttern; hier bringen sie ihnen Opfergaben dar. Der Haupttempel der Balinesen, Pura Besakih, liegt auf dem Vulkan Gunung Agung. Er ist Sanghyang Widi, der höchsten Gottheit des Bali-Hinduismus, geweiht. Sie manifestiert sich in drei Hauptgottheiten: Brahma, dem Schöpfer; Vishnu, dem Bewahrer; und Shiva, dem Zerstörer. Daneben gibt es aber eine Vielzahl von Gottheiten für Berge, Flüsse und Naturphänomene.

 
 Klima

Das Klima Indonesiens ist tropisch mit relativ gleich bleibenden Temperaturen um 27 C in Meereshöhe. Die Niederschläge werden vor allem durch die Monsunwinde hervorgerufen; dabei fallen im westlichen Teil des Archipels ganzjährig hohe Niederschläge, während im östlichen Teil der Südwest-Monsun relativ trocken ist, da die herangeführten Luftmassen aus dem trockenen Australien stammen und nur wenig Feuchtigkeit aufnehmen konnten.

Indonesien ist vulkanisch geprägt und dadurch sehr gebirgig. Trotz der Bedrohungen durch die häufig noch aktiven Vulkane (zuletzt waren am 8. Juni 2004 der Mount Bromo sowie einen Tag später der Mount Awu ausgebrochen - 2 Tote, 5 Verletzte) sind viele der Inseln, allen voran Java, dicht besiedelt, da die Böden sehr fruchtbar sind und eine intensive landwirtschaftliche Nutzung ermöglichen. Oft werden dafür Regenwälder gerodet, um dort Landwirtschaft zu betreiben. Die Humusschicht dieser Flächen ist jedoch zu dünn, als das sie langfristig agrarwirtschaftlich genutzt werden könnte.

So wird auf dem ehemaligen artenreichen Regenwaldboden nur einige Jahre angebaut, bevor er nutzlos und ausgelaugt brachliegt. Meist siedelt sich dort dann das hartnäckige Elefantengras an, das das Areal in eine ökologische Wüste verwandelt. Den Bauern bleibt keine andere Möglichkeit, als Regenwald für neue Anbauflächen zu roden. Flora und Fauna Indonesiens sind tropisch. Quer durch das Land läuft die Wallace-Linie, die biologisch Asien und Australien trennt.

Der Regenwald Indonesiens gilt als der artenreichste weltweit. Dennoch werden die Regenwälder Indonesiens so schnell vernichtet wie in keinem anderen Land der Welt, etwa 75 % des Holzes stammen aus illegalem Einschlag. Dieser dramatische Trend spiegelt sich auch im Zustand des Artenbestandes wieder: Indonesien hat derzeit die längste Liste an vom Aussterben bedrohten Arten.

 
 Essen in Indonesien

Indonesien, reich an Vegetation und Gewürzen, ist ein traditionelles Handelsland und dadurch auch von anderen Kulturen beeinflusst. So findet man in der Indonesischen Küche indische, chinesische und später auch holländische Elemente. Die Holländer ihrerseits haben die Indonesische Reistafel in Europa bekannt gemacht.

Einfache Alltagsessen, aber auch Festessen bestehen grundsätzlich aus einer Reistafel mit verschiedenen Beilagen.

Beliebt in ganz Indonesien sind Erdnusssauce (Pinda-Sate) und Sambal, der sehr scharf (Sambal Oelek) bis süss-pikant (Sambal Manis) zubereitet werden kann. Sambal ist eine Paste aus zerkleinertem spanischen Pfeffer und anderen Gewürzen. Man bringt ihn in kleinen Schälchen auf den Tisch und verwendet ihn auch in der Küche zum Würzen.

Unterschiede zwischen den verschiedenen Inselküchen: auf West-Java wird besonders gern Sambal gegessen, im Osten der Insel schätzt man die süsse Würzsauce Ketjap Manis, auf Sumatra wachsen die Pfefferpflanzen - die Speisen sind entsprechend scharf -, auf Bali kommt oft Schweinefleisch auf den Tisch. Indonesische Spezialitäten: Nasi Goreng, Bahmi Goreng, Babi Ketjap (Schweinefleisch in Soja-Würzsauce) und Krupuk (Krabbenbrot).

 
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