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THAILAND - ราชอาณาจักรไทย

Amtssprache : Thai  
Hauptstadt : Bangkok
Regierungsform : Konstitutionelle Monarchie
König : Rama IX Bhumibol Adulyadej
Premierminister : Prayuth Chan-ocha
Fläche : 513'115 km²
Landfläche : 511'770 km²
Wasser : 2'230 km²
Grenzlänge : 4'863 km  
Grenzländer : Myanmar 1'800 km
Kambodscha 803 km 
Laos 1'754 km
Malaysia 506 km
Höchste Erhebung : Doi Inthanon 2'576 m
Koordinaten : 15 00 N, 100 00 O
Einwohnerzahl : 69'522'234 (2010)
Bevölkerungsdichte : 135 Einwohner pro km²
Währung : Baht
Zeitzone : UTC +7 (Keine Sommerzeit)
Nationalhymne : Phleng Chat 
Kfz-Kennzeichen : THA
Internet-TLD : .th
Vorwahl : +66
Religion : Buddhisten 95% 
Muslime 3.8 %     
Christen 0.5%         
Hinduisten 0.1%  
Andere 0.6%
Ethnien: Thais 75%      
Chinesen 14%      
Andere 11%
 
 Geographie Thailands

Die Landfläche Thailands erinnert in seiner Gestalt an den Kopf eines Elefanten. Die maximale Ausdehnung in Nord-Süd-Richtung liegt bei 1.770 km, in Ost-West-Richtung etwas mehr als 800 km. Die Nordregion ist bergig, dort findet sich auch der höchste Punkt des Landes: Der Doi Inthanon (2576 m).

Der Nordosten (auch Isan oder Issaan genannt) besteht aus der Khorat-Hochebene, einer im Sommer staubtrockenen, in der Regenzeit jedoch überschwemmten Landschaft, die keine intensive Landwirtschaft zulässt. Bewässerungsprojekte und Staudämme sollen hier Abhilfe schaffen. Die Bevölkerung ist ärmer als im Durchschnitt des Landes. Der Dialekt des Isan ist mit dem laotischen Verwandt. Im Norden und Osten des Isan bildet der Mae Nam Khong Mekong die Grenze zu Laos.

Das Klima ist tropisch-monsunal, die Temperaturen liegen ganzjährig über 18°C. Jahreszeiten werden nicht wie bei uns über Temperaturunterschiede bestimmt, sondern über die monatlichen Niederschlagsmengen. Mehr über das Wetter »

 
 Geschichte Thailands

Die Vorgeschichte Thailands reicht bis zur Gründung des ersten Thai-Königreiches Sukhothai (1238) Im Jahre 1967 wurde im Dorf Ban Chiang (Nordost-Thailand) Bronzefunde ausgegraben, die ins 3. Jahrtausend v.Chr. datiert wurden, also in etwa zeitgleich mit den europäischen Funden. Siedlungen konnten bis ins 5. Jahrtausend v. Chr. nachgewiesen werden.

Die Geschichte der frühen Thaivölker liegt weitgehend im Dunkeln. Die Forscher gehen davon aus, dass sie ab dem 6./7. Jh. n. Chr. über Generationen hinweg aus dem südlichen China über die kleineren Nebenflüsse weiter nach Süden vordrangen. Sie kamen somit kaum in Kontakt mit der eingesessenen Bevölkerung, die entlang der tief eingeschnittenen grossen Flüsse, wie Maekong und Salween, siedelte. Es handelte sich weniger um eine Eroberung als mehr um eine Übernahme per Revolution.

In der geschichtlichen Zeit gründete Prinz Phrom die Stadt Fang (westlich von Chiang Rai) um 857 n. Chr. Die Stadt konnte nie richtig aufblühen, das Königreich dehnte sich jedoch bis nach Sawankhalok (nördlich von Sukhothai) aus. Die anderen und zunächst mächtigeren Gestalter auf dem Boden des heutigen Thailand sind jedoch die Birmanen und die Khmer, die sich zahlreiche Auseinandersetzungen um die fruchtbare Ebene des Maenam Chao Phraya liefern. In den immer wieder auftretenden Zeiten des Umbruchs bildeten sich mehrere kleine Thai-Königreiche, z.B. um Luang Prabang (heute Laos).

Schliesslich konnten die Thai im Jahre 1238 unter Sri Intarathitya die Khmer verdrängen. Sie erweiterten eine eroberte Khmer-Siedlung und nannten die Stadt Sukhothai (eine Legende spricht von einer Gründung ca. 500 n. Chr. durch den sagenhaften König Chao Aluna Khmara, der von einer mythischen Naya-Prinzessin abstammen sollte). Dies war das erste Thai-Königreich, das den Anspruch auf das heutige Gebiet von Thailand erhob.

 
 Thai Mentalität

Thais sind extrem gastfreundlich, zuvorkommend und haben meist ein Lächeln auf den Lippen. Dieses im Westen sehr verbreitete Klischeebild kommt der Wahrheit eigentlich ziemlich nahe und wenn man als Ausländer in Thailand mit der gleichen Offenherzigkeit und Toleranz an die Dinge herangeht wie die Thais, wird dieses Klischeebild auch zu einem bestimmenden Teil der Wirklichkeit.

Thais sind extrem stolz auf sich, ihr Land und ihren König. Tun Sie nichts, was dies herabsetzen würde. Thailand war nie kolonialisiert. Weder zur Zeit der französischen, holländischen und englischen Kolonialherrschaft, noch im zweiten Weltkrieg.

Während alle Thailand umgebenden Länder sich einem Kolonialregime beugen mussten (Burma und Malaysia waren englische Kolonien, Laos, Kambodscha und Vietnam französische), hat es Thailand immer verstanden seinen Status als freies Land zu wahren. Dabei war das Land schon früh dem Einfluss von Europa her geöffnet und Handelsschiffe waren schon im 16. und 17. Jahrhundert in Ayutthaya und Bangkok. Durch geschickte Politik und fähige Monarchen hat Thailand immer von den Fremden angenommen, was gut für das Land war und den Rest wieder abgelegt.

 

 

 
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