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 Ko Samui/Inselwelt

Mit 247 km² Fläche ist Ko Samui, nach Ko Phuket und Ko Chang, die drittgrösste Insel Thailands. Sie ist Teil des Samui Archipels (Muu Ko Samui), zu dem auch etwa 60 weitere Inseln gehören; darunter Ko Phangan, Ko Tao, Ko Nang Yuan, Ko Taen und die rund 40 Inseln des Ang-Thong Nationalparks. Sie liegt 258 Seemeilen südlich von Bangkok. An der schmalsten Stelle ist Samui 21 Kilometer und an der weitesten Stelle 25 Kilometer breit.

Das Landesinnere ist eine zum Grossteil von Sekundärwald bedeckte Berglandschaft. Der ursprüngliche Urwald wurde bis auf wenige Reste schon vor langem abgeholzt um Raum für Plantagen zu schaffen. Höchster Berg ist der 635 m hohe Khao Thai Kwai im Südwesten der Insel. Eine 51 Kilometer lange Ringstrasse führt um die Insel - fast immer entlang der Küste - herum.

Fähren verbinden die Hauptstadt Na Thon unter anderem mit der Provinzhauptstadt Surat Thani am Festland, sowie den nördlichen Nachbarinseln Phangan (auch erreichbar von den Orten Mae Nam und Bo Phut) und Tao.

Die Landschaft Ko Samuis ist äusserst reizvoll, 26 km Sandstrand, bizarre Felsformationen und kleine Dörfer. Die bekanntesten Strände Chaweng und Lamai liegen an der Ostküste und glänzen mit weissem Sand, sauberem Wasser und Palmen im Hintergrund. Dir Ruhigeren Strände im Norden werden weitaus weniger frequentiert und im Westen oder Süden gibt es noch einsame Buchten. Allerdings sind hier die Strände flach und Korallendurchsetzt und bei Ebbe nicht zum Baden geeignet. Auch wenn an den Hauptstränden moderne Hotelanlagen mit Bars entstanden sind, ist von Betriebsamkeit à la Pattaya nichts zu spüren.

 
 Karte Ko Samui

     Strände
  • Chaweng Beach
  • Lamai Beach
  • Big Buddha Beach
  • Bo Phut Beach
  • Mae Nam Beach
  • Choeng Mon Beach
  • Taling Ngam Beach
  • Lipa Noi Beach
     Wasserfälle
  • Nmuang Wasserfall
  • Hin Lad Wasserfall
 
 Geschichte

Samui ist, glaubt man den Legenden die darüber erzählt werden, schon seit 1500 bis 2000 Jahren zumindest zeitweise besiedelt worden. Damals sollen chinesische Seefahrer auf der Insel gelandet sein um frisches Trinkwasser aufzunehmen und ihre Schiffe zu reparieren. In alten Karten aus der Zeit der Ming-Dynastie im Kaiserreich China wurde die Insel unter dem Namen Pulo Cornam erstmals 1687 eingezeichnet.

Schiffswracks, die vor der Küste Samuis entdeckt wurden, enthielten chinesische Keramiken aus dem 17. Jahrhundert. Samui war auch Fischern aus dem südlich gelegenen Malaysia schon lange bekannt. Im 18. Jahrhundert liessen sich von der chinesischen Insel Hainan kommende Siedler dauerhaft nieder, zu denen bald auch Thais vom Festland stiessen. Es kam sehr schnell zu einer Vermischung mit den Einheimischen. In dieser Zeit ist wohl auch die 'künstliche' Anlage des nahezu geschlossenen Kokospalmengürtels entlang der Strände entstanden.

Anfang des 20. Jahrhunderts kamen schliesslich noch muslimische Fischer aus den südlichen Provinzen Thailands hinzu. Diese Mischung verschiedener Ethnien und Religionen und ein weitgehend autarkes Dasein liess die Inselbewohner ein spezielles Selbstbewusstsein entwickeln. So sehen sie sich selbst nicht nur als Thai, sondern vor allem auch als Chao Samui, das "Volk von Samui".

 
 Sehenswürdigkeiten
Big Buddha

Samui beherbergt eine Reihe buddhistischer Tempel (Wat) und Pagoden (Chedi). Am bekanntesten ist die vergoldete 12 Meter hohe Buddha-Statue, der „Big Buddha“, des Wat Phra Yai die 1972 auf der kleinen vorgelagerten Insel Ko Fan gegenüber dem nördlichen Strand Bang Rak errichtet wurde.

Ban Nathon

Ban Nathon ist die Bezirks Hauptstadt von Ko Samui. Hier ist auch die Touristenpolizei,falls es Probleme geben sollte.

Nuan Na Ram Tempel

Etwa 2 km nördlich der Big Buddha Anlage finden Sie das neuste Ausflugsziel von Ko Samui die 2004 neu entstandene Tempelanlage von Nuan Na Ram. Ausser einer 12-armigen Statue gibt es noch wunderschöne Tempel.

Laem Sor Pagode

Weniger bekannt ist die am südlichsten Kap der Insel erbaute, ebenfalls vergoldete, Laem Sor Pagode.

Wat Khun Aram

Im Wat Khun Aram, nahe dem Ort Ban Hua Thanon, ist der mumifizierte Leichnam des Mönches Luang Phor Daeng Payasilo zu sehen, der 1973 als 79-jähriger während der Meditation verstarb und dessen Körper, immer noch in der selben sitzenden Position, kaum Zeichen von Verwesung aufweist.

Hin Ta und Hin Yai

Eine bizzare Felsformation die an ein weibliches und ein männliches Geschlechtsteil erinnert. Die Felsen sind das Wahrzeichen am Lamai Beach. Der Legende nach erlitt hier ein Ehepaar Schiffbruch und versteinerte. Hin Ta und Hin Yai sind vor allem bei Einheimischen Touristen ein beliebtes Ausflugsziel.

 
 Ko Pha Ngan 

20 km nördlich von Ko Samui liegt Ko Pha Ngan mit einem völlig anderen Charakter als Ko Samui. Während Ko Samui weich und einschmeichelnd wirkt, zeigt sich ihre kleine Nachbarschwester eher von der rauen und ungezähmten Seite. Die leicht zugängliche Westküste mit den hellen, Palmengesäumten Sandstränden bietet einen Anblick, der aus einem Südsee Bilderbuch stammen könnte. 

 
 Südliche Inseln

Südlich von Ko Samui bilden 7 Inseln den Katen-Archipel. Die grösste, Ko Tan, ist eine nette, kleine Insel zum Entspannen. Ko Mat Sum besitzt einen Kiesstrand - gut zum Schwimmen - und mehrere kleine von Korallen- und Muschelstücken durchsetzte Sandstrände. Die Inseln Ko Mod Dang, Ko Rab und Ko Mai Kong sind für ihre schneeweissen Strände berühmt.

 
 Ko Tao

Diese kleine, felsige Insel liegt 38 km nördlich von Ko Pha Ngan und bietet an zwei langen Sandstränden unter Kokospalmen einige Bungalowanlagen. Die tiefen, von runden Felsen eingerahmten Buchten im Süden wirken bei Flut sehr romantisch. Unter Tauchanfängern besitzt Ko Tao einen ausgezeichneten Ruf.

 

 

 
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